BSE-negativ getestetes Rindfleisch nach Nordkorea liefern
Berlin: (hib/VOM) Die F.D.P.-Fraktion plädiert dafür, hungernden Menschen in Nordkorea BSE-negativ getestetes Rindfleisch zu liefern und nicht zu vernichten. In einem Antrag ( 14/5479) wird die Bundesregierung aufgefordert, die dazu erforderlichen Schritte einzuleiten. Die EU-Kommission habe keine Bedenken gegen eine solche Initiative geltend gemacht, heißt es weiter. Die Bedingungen der Bundesregierung, dass unabhängige Hilfsorganisationen das Fleisch verteilen müssten und dass es bei den Bedürftigen ankommen müsse, würden von der F.D.P. unterstützt. Nordkorea habe diese Bedingungen inzwischen schriftlich garantiert. Daher sollten Hilfstransporte für Nordkorea nicht länger hinausgezögert werden, so die Liberalen. Eine Störung des Rindfleischmarktes in Nordkorea sei durch deutsche Hilfslieferungen auszuschließen, da dort kein Markt existiere. Auch sprächen ethische und tierschutzpolitische Aspekte für eine Verwertung und gegen eine Vernichtung des BSE-negativ getesteten Rindfleischs.