Der Haushalt und die
Verantwortlichkeit dafür
Vorab ein Wort zum Haushalt 2006 und
diesem Forum:
Zum Haushalt der Bundesregierung gibt es, wie leider schon seit
vielen Jahrezehnten, auch diesmal kaum etwas positives zu
beobachten. Entgegen den verganegenen Jahren haben BürgerInnen
aber endlich einmal die Möglichkeit, Ihren Unmut wenigstens
auf einfachen Wegen zu äussern. Ob dies aber nicht nur eine
"billige" Alibifunktion zum Zweck hat oder ob sich hier vielleicht
wirklich einmal ein/e PolitikerIn umschaut wage ich zu beweifeln,
da mein Vertrauen in die Politik und die Menschen die diese machen
immer stärker gegen NULL geht. Trotzdem danke ich für das
Ventil das sich bietet und das zu nutzen sich für mich
persönlich lohnt. Dafür Dank den/m Mensche die dieses
ermöglicht haben.
Zum Haushalt und der Politik:
Die seit Jahren verantwortungslose Fortführung der
Staatsverschuldung ohne Konsequenzen für die Staasvertreter
ist schon keine Unverschämtheit mehr, sondern Ausdruck einer
bodenlosen Arroganz der Politik gegenüber den BürgerInnen
und den Gestzen dieses Landes.
Wie schon in vorherigen Beiträgen erwähnt, verstösst
auch dieser Haushalt wieder einmal gegen die gesetzlichen Vorgaben.
Wer stellt sich hier der Verantworung und wie sehen die
Konsequenzen aus? Niemand und es gibt keine Konsequenzen - Ist der
Ruf erst ruiniert, lebts sich weiter ungeniert!
In der freien Wirtschaft wird, abgesehen in großen und gut
subventionierten Konzernen, jeder der Gelder veruntreut oder
inkompetent verwaltet zur Verantwortung gezogen und seines Amtes
enthoben.
Geldverschwendung und kriminelle Misswirtschaft wird strafrechtlich
verfolgt und mit hohen Haftstrafen belegt.
Es frustriert mich als Bürger immens und erweckt für mich
persönlich den Eindruck das ich nun einmal in diesem Lande
wirklich nicht mehr sein kann als ein "dummes Stimmvieh", das alle
Jahre wieder seine Stimme für einen Menschen ode eine Partei
gibt, die mich dann schlussendlich betrügen, indem sie keines
der Versprechen halten, die vorher großmundig gemacht
wurden.
Da habe ich mittlerweile sogar Verständnis für solche
Sprüche wie "Egal ob rot, ob schwarz ob gelb, ob grün und
braun - in einen Sack und draufgehauen - den Falschen trifft es
nie!"
Jedes Jahr moniert der Bundesrechnungshof die kriminelle
Verschwendung und die offenbaren Fehlausgaben, der Bund der
Steuerzahler versucht seit Jahren das Beweusstein für diese
Misswirtschaft beweusst zu machen und es passiert nichts. Es geht
weiter wie gehabt und die Verschwendung wird sogar noch mehr.
Mein Vertrauen kehrt erst zurück
- wenn in diesem Land Ehrlichkeit und Offenheit wieder
Maßstab werden
- wenn Fleiss und Arbeit wieder einen Wert darstellen und Menschen
wieder als Menschen und nicht als die "Milchkuh der Politik gesehen
wird, die es es zu melken gilt"
- wenn die Verantwortlichen für diese Verschwendung und
Misswirtschaft zur Verantwortung gezogen werden
- wenn Politik wieder auf "Augenhöhe" passiert und nicht mit
dieser Arroganz über die Köpfe der Menschen hinweg.
- Wenn den BürgerInnen endlich die Möglichkeit gegeben
wird, nicht nur sein Wahlrecht sondern auch sein ABSTIMMUNGSRECHT
zu nutzen.
Ich und viele millionen andere Menschen in diesem Land, haben von
diesem Staats jemals etwas genommen sondern ruhig und
verantwortungsbewusst ihre Arbeit getan. Wenn der Staat
Verschwender und Kriminelle nicht zur Veranstwortung zieht und
bestraft, darf sich niemand wundern, wenn es in diesem Land
mittelfrisitig ein mehr an Selbstjustiz und Verweigerung
gibt.
Politik darf nicht weiter ein Geschehen sein, das Menschen bewegt
unser Land zu verlassen und Arbeitsplätze ins Ausland zu
verlegen. Politik muss Verantwortlichkeit abgeben und seinen
BürgerInnen wieder mehr "Spielräume" geben für die
Menschen in diesem Land etwas zu tun.
Deutschland hat viele gute und engagierte PolitikerInnen aber
leider nicht mehr die Politik die dieses Land verdient. Meine Damen
und Herren aus der Politik - verdienen Sie wieder das Vertrauen das
Sie erwarten und geben Sie den BürgerInnen das Vertrauen das
sie verdienen um mit gleichen und besseren Mitteln für dieses
Land etwas zu tun.
|