Haushaltssanierung
Sehr geehrter Herr Abgeordneter,
Sie - nein nicht Sie persönlich, reden immer so schön vom
Sparen. Sparen bei den Staatsfinanzen ist eine löbliche
Sache.
Warum fangen Sie nicht bei den Abgeordneten an - und zwar bei den
Bezügen, die Se nach dem Ausscheiden als Abgeordneter
erhalten, ohne eine eigene Einzahlung geleistet zu haben.
Einer angemessene Erhöhung der Diäten während der
aktiven Zeit als Abgeordneter ist zuzustimmen, es müssen dann
jedoch für die spätere Pension (wie es bei jedem
Arbeitnehmer üblich ist) eigene Beiträge an die
Pensions-/Renten-Kasse gezahlt werden.
Dieses Prinzip muß analog bei den Beamten Einzug
halten.
Dann ist da noch die Höhe der Alters-/Ruhebezüge zu
monieren. Aus welchem Grund erhät ein Beamter, der auch nie in
eine Pensionskasse eingezahlt hat, im Durchschnitt mehr als das
Doppelte an Regel-Pension wie ein Angestellter/Arbeiter an
Regel-Rente erhält?
Kein Arbeitnehmer in der privaten Wirtschaft kann diese Regelung
nachvollziehen.
Ich denke, hier ist eine hohes Einsparpotential, wenn auch nicht
sofort, zu erwarten.
Ich hoffe, dass sich hier etwas tut. Einige Landesparlamente haben
ja schon damit angefangen, bzw. spielen mit dem Gedanken dies zu
praktizieren.
mfg
Wilhelm Gragert
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