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Alt 30.03.2006, 08:50
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Zitat:
Wachstum stimulieren
... .Einkommen ist dabei unverzichtbar. Der Staat ist angesichts des Auseinanderklaffens von Ausgaben und Einnahmen
klar unterfinanziert und bedarf – auch mit Blick auf die im internationalen Vergleich niedrige Steuerquote von knapp 20 Prozent – höherer Einnahmen. ---


Sehr geehrter Herr Abgeordneter,

wenn mein privater Haushalt klar unterfinanziert ist, habe ich folgende Alternativen:

1) mehr Einnahmen: geht leider nicht, ich habe leider kein Recht, Steuern und Abgaben zu erheben.
2) weniger Ausgaben: geht, aber nicht bei wichtigen Ausgaben. Miete, Fahrkosten zur Arbeit und Schule, Essen, ... Wo kann ich also sparen: Am Urlaub, am neuen Fernseher, an Restaurantbesuchen, wir fahren das Auto halt noch 2 Jahre länger, wir spenden nicht mehr, ...

Setzen Sie das um.

D. stellt m.W. nach die meisten Europaparlamentarier, diese sollten in der Lage sein, die Ausgaben für Europa zu verkürzen. Stellen Sie die Heimatverteidigung in Afghanistan, am Hindukusch, im Kongo ein. Stopfen Sie Steuerschlupflöcher (warum finanzieren WIR die Gründung ausländischer Töchter deutscher Unternehmen durch Abschreibemöglichkeiten?). Verringern Sie die überbordende Bürokratie (Sie sind sicher mit dem Entwurf EEG vertraut? In Bezug auf Pflanzenöl werden 3 x Bienenvölker erwähnt! Irrsinn, sowas!) Stoppen Sie die Einflussnahme der Lobbyisten (am besten richten Sie eine Bannmeile von ca. 2000 km rund um Berlin ein!). Denken Sie an Deutschland. Deutschland ist NICHT Deutschland AG, sondern Herr und Frau und Kind Deutschland.

Ich habe am vergangenen Sonntag (LTW BW) mit meinen 47 Jahren das erste Mal NICHT gewählt. Warum? Weil es letzendlich egal ist, wo ich mein Kreuz setze, weil ich keine der angetretenen Parteien meine Interessen vertreten sehe. Die Interessen der Unternehmen, der Beamten und Abgeordneten, ja. Meine nicht. Und die Wahlbeteiligung in allen 3 Bundeländern sprechen für sich.

F.D.