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Stand: 21.10.2003
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Bundestagspräsident Thierse verteidigt die Mühe politischer Kompromissfindung

Bundestagspräsident Wolfgang Thierse hat heute mit rund 40 Schülerinnen und Schülern aus Berlin über die parlamentarische Demokratie diskutiert. Die Jungen und Mädchen des Heinrich-Hertz-Gymnasiums, der Nelly-Sachs-Oberschule, der Barnim-Oberschule und der Linus-Pauling-Oberschule hatten an dem Schülerwettbewerb "Der 17. Juni 1953 - Spuren suchen" teilgenommen, der von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Sport ausgeschrieben wurde. Einer der Preise war ein Besuch im Deutschen Bundestag und ein Gespräch mit Wolfgang Thierse, der auch Schirmherr des Schülerwettbewerbs ist.

Es war eine engagierte und lebhafte Diskussion, denn die Jugendlichen interessierten sich vor allem für die aktuelle Tagespolitik, diskutierten über bereits verabschiedete und noch anstehende Reformen und über den deutschen Föderalismus. Bundestagspräsident Thierse betonte, dass Demokratie auch bedeute, in zum Teil mühsamer Weise Kompromisse zu finden: "Man kann nicht immer alles durchsetzen, was man sich wünscht, sondern man muss auch in der Lage sein, Kompromisse einzugehen." Mit Blick auf die jüngst eingesetzte Kommission zur bundesstaatlichen Ordnung führte er den Schülerinnen und Schülern ein eindrucksvolles Beispiel vor Augen: "Wir haben in Deutschland einen Weltrekord. Wir haben nämlich mehr als 2.500 Lehrpläne. Das ist nicht gut, und ich bin gespannt, ob die Kommission auf solche Fragen eine Antwort findet."

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Quelle: http://www.bundestag.de/bic/presse/2003/pz_0310212
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