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Stand: 01.09.2004
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Auszubildende beim Deutschen Bundestag

Bundestagspräsident Wolfgang Thierse hat heute im Reichstagsgebäude die neuen Auszubildenden der Bundestagsverwaltung begrüßt. Insgesamt 37 junge Menschen beginnen in diesen Tagen zum neuen Lehrjahr, hauptsächlich zum 1. September, ihre Ausbildung beim Deutschen Bundestag.

Mit den bereits bestehenden 16 Ausbildungsverhältnissen aus den beiden vergangenen Jahren bietet der Bundestag in seiner Verwaltung in diesem Jahr insgesamt 53 jungen Menschen einen Ausbildungsplatz.

Von den 53 Ausbildungsplätzen wurden in diesem Jahr 25 Plätze neu geschaffen. Mit dieser Initiative von Bundestagspräsident Thierse konnte die Bundestagsverwaltung ihre Ausbildungsplätze nahezu verdoppeln.

Erstmals bildet der Bundestag in seiner Bibliothek im Marie-Elisabeth-Lüders Haus 4 Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste aus. Auch einzelne Ausschusssekretariate (Finanzen; Wirtschaft und Arbeit; Sport; Verkehr, Bau- und Wohnungswesen) bieten erstmals Ausbildungsplätze an. Wie bereits in den vergangenen Jahren wird ein Teil der Ausbildungsplätze im Verbund mit der Bewag organisiert. In diesem Jahr werden 10 Jugendliche dort ihre Ausbildung beginnen.

Zur Ausbildung gehört auch Unterricht an der Berufsschule sowie eine Abschlussprüfung am Bundesverwaltungsamt.

Von den 37 neuen Auszubildenden werden 5 Jugendliche als Verwaltungsfachangestellte, 16 Jugendliche als Fachangestellte für Bürokommunikation, 4 als Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste und 2 als Informationselektroniker ausgebildet. Im Verbund mit der Bewag werden 4 Fachinformatiker, 2 Mechatroniker, 3 Kaufmänner und eine Kauffrau für Bürokommunikation ausgebildet. Zusätzlich werden im Oktober zwei Volontäre ihr Volontariat bei der vom Bundestag herausgegeben Zeitung ?Das Parlament? beginnen. Die neuen Auszubildenden kommen vorwiegend aus Berlin und Brandenburg.

Zusätzlich haben in jedem Jahr rund 400 Studentinnen und Studenten die Möglichkeit für ein Praktikum beim Bundestag, sowie eine größere Anzahl von angehenden Juristen erhält einen Platz als Rechtsreferendarin oder - referendar.

Auch die Abgeordneten haben in diesem Jahr erstmals die Möglichkeit, in ihren Büros selbst auszubilden. Dabei können sie mit anderen Behörden und Unternehmen im so genannten Ausbildungsverbund zusammenarbeiten. Die Bundestagsverwaltung hat sichergestellt, dass auch beim Ausscheiden des ausbildenden Abgeordneten die Ausbildung zu Ende geführt werden kann, beispielsweise bei einem anderen Abgeordneten, einem Betrieb oder einer Behörde im Ausbildungsverbund.

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Quelle: http://www.bundestag.de/bic/presse/2004/pz_040901
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