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Bundestag auf Touren

Bild: Weißer Truck mit Bühne und Treppe
Das Infomobil des Bundestages.

Das Infomobil des Deutschen Bundestages

23 Tonnen Demokratie rollen quer durch Deutschland, wenn sich das Bundestagsmobil auf den Weg macht, um über das Parlament und die Arbeit der Abgeordneten zu informieren. Auch in diesem Jahr wird der Infotruck unter dem Motto „Bundestag auf Touren“ in über 60 Städten und Gemeinden Halt machen und dafür sorgen, dass die Wähler besser verstehen können, was täglich im Bundestag geschieht.

Dazu ist der Truck mit einem Großbildschirm, einem separaten Besprechungsraum und einer überdachten Bühne ausgestattet. Neben Gesprächsrunden und Filmvorführungen kann man hier auch eine Plakatausstellung zur Arbeit der Abgeordneten besuchen und sich einen Überblick über das CD-ROM-Angebot des Bundestages verschaffen.

Abgeordnete hautnah

Im Bundestagsmobil kann man außerdem die Abgeordneten seines Wahlkreises treffen und sich so hautnah einen Überblick über die Arbeit seiner Vertreter im Parlament verschaffen. Die Route legt das Referat für Öffentlichkeitsarbeit des Bundestages fest. Dabei wird besonderer Wert auf einen effizienten Routenplan gelegt. Natürlich versuchen die Parlamentarier immer, live dabei zu sein, wenn der Truck in ihren Wahlkreis kommt. „Nur in Sitzungswochen oder bei dringenden Terminen kann es mal zu Engpässen kommen“, sagt Gabriele Kienitz aus dem Referat Öffentlichkeitsarbeit, die für das Infomobil zuständig ist.

Mit einer Länge von 18 Metern und einer Höhe von 3,97 Metern ist der Truck ein echter Info-Riese. Da heißt es, die Route vorher genau zu planen, damit auf der Tour nichts schief geht. Deshalb fahren Mitarbeiter vorher die Strecken ab und nehmen auch die Plätze, an denen das Bundestagsmobil stehen wird, genau unter die Lupe.

Der Andrang ist groß

Und wenn der Truck erst einmal in der Stadt angekommen ist, ist der Andrang groß. Neben interessierten Wählern nutzen vor allem Schulklassen das Angebot, Demokratie zum Anfassen zu erleben. Da kann es schon einmal passieren, dass aus Platzgründen – der Truck bietet nur Raum für eine Schulklasse – weitere Klassen vor dem Truck betreut werden müssen.

Text: Georgia Rauer
Fotos: Deutscher Bundestag
Erschienen am 12. Mai 2005

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