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Stand: 10.12.2003
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Bundestagspräsident Wolfgang Thierse kommentiert Langzeitstudie zu Antisemitismus, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit in Deutschland

Unmittelbar vor der Debatte im Deutschen Bundestag zum Kampf gegen Antisemitismus, die am Donnerstag 11. Dezember, ca. 11.30 Uhr vorgesehen ist, wird Bundestagspräsident Wolfgang Thierse gemeinsam mit dem Konflikt- und Gewaltforscher Prof. Wilhelm Heitmeyer die Studie "Deutsche Zustände 2" vorstellen.
Die Wissenschaftler befragen über einen Zeitraum von zehn Jahren 3000 Menschen zu ihren Einstellungen gegenüber Ausländern, Fremden und Minderheiten. Im vergangenen Jahr hat der renommierte Wissenschaftler Prof. Heitmeyer das Syndrom der "Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit" konstatiert.

Bundestagspräsident Wolfgang Thierse, der sich seit vielen Jahren mit dem Problem des Rechtsextremismus beschäftigt, wird eine politische Einschätzung der neusten Erkenntnisse geben. "Wir müssen die Ergebnisse der Untersuchungen sehr ausführlich studieren, denn es bestätigt sich zunehmend, dass antisemitische, rechtsextreme und fremdenfeindliche Einstellungen aus der Mitte der Gesellschaft kommen", erklärt Thierse.

Die Pressekonferenz findet statt am Donnerstag, 11. Dezember 2003, 9.45 Uhr, in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft (Friedrich-Ebert-Platz) Raum Bonn.

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Quelle: http://www.bundestag.de/bic/presse/2003/pz_0312103
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