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Siegfried Löffler Wer in Finnland zu schnell oder bei Rot über die Ampel
fährt, muss mit Geldstrafen rechnen, deren Höhe von
seinem Einkommen abhängig ist. Der unterlassene Stopp vor
einem Zebrastreifen kostet beispielsweise zwölf
Tagessätze. Die Polizei hat kein Problem, die Höhe des
versteuerten Einkommens zu erfahren. Per Handy bekommt sie die
Informationen vom zuständigen Finanzamt. Diese Praxis hat zwar
irgendwann einmal der Datenschutzbeauftragte kritisiert. Ein
daraufhin tätig gewordener Ausschuss sah aber keinen Grund,
den aus deutscher Sicht unzulässigen Verstoß gegen das
Steuergeheimnis zu missbilligen. ... Jens Mattern Tod und Begräbnis von Papst Johannes Paul II. hatten eine
versöhnliche Wirkung auf die polnische Gesellschaft.
Verfeindete Fussballclubs kündigten ein Ende der Fehden an,
und Lech Walesa, Ex-Präsident und vormaliger
Solidarnosc-Aktivist, reichte seinem langjährigem Intimfeind,
dem Staatspräsidenten ... Robert Luchs Die vietnamesischen Behörden verstärken seit geraumer
Zeit ihren repressiven Kurs gegen Religionsgemeinschaften im Land.
Das Berufungsgericht von Ho Chi Minh Stadt (früher Saigon) hat
jetzt die Haftstrafen gegen Pfarrer Nguyen Hong Quang (drei Jahre)
und Vikar Pham Ngoc Thach (zwei Jahre) bestätigt. ... Peter Weber "Ich fürchte, so leicht werdet ihr mich nicht loswerden!",
verabschiedete sich Silvio Berlusconi von der Reporterschar. Ob es
sich um eine Drohung oder ein Versprechen handelte, war nicht klar.
Berlusconis Koalitionspartner Marco Follini von der UDC war mit
derartigen Sprüchen nicht zufrieden zu stellen und zog am
folgenden Tag seine Minister aus dem Kabinett zurück.
Staatspräsident Carlo Azeglio Ciampi unterbrach sofort seinen
Staatsbesuch in Bulgarien und kehrte noch am selben Abend
zurück, um die Rücktrittschreiben in Empfang zu nehmen
und seine verfassungsmäßige Rolle als Mittler in der
Krise auszufüllen. ... Ulrike Schuler Die Bilder sind auch heute noch eindrucksvoll: Frauen mit
weißen Kopftüchern und entschlossenem Gesichtsausdruck
drehen seit 28 Jahren unverdrossen ihre Runden auf der Plaza de
Mayo in Buenos Aires, halten Fotos ihrer verschwundenen Kinder in
die Höhe und fordern Auskunft über deren Verbleib. Einige
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